Berichte

Geschrieben von Laura am 28. September 2011 | Abgelegt unter Allgemein

Chill- and-drive Urlaub, oder: Ostsee mal anders:-)

Hach, was war das für eine crazy Woche im August… Saskia, Finn, Josh, Ich sowie Never, Fast  und Samson haben Urlaub an der Ostsee gemacht und wie kann es anders sein, haben wir das ganze mit einem Turnier verbunden :-)

Am Freitag gins also los: Um 6:00 Uhr Morgens weckte mich mein Wecker viiel zu früh und vorallem viiiel zu laut (wobei die Lautstärke sicherlich einzig durch die Tatsache, dass ich bis in den Morgen gefeiert habe, verzehrt bei mir angekommen ist ;-) ) und ich hüpfte qälte mich glücklich darüber, aufstehen zu dürfen zur Kaffeemaschine.

Die nächsten Stunden werde ich aus organisatorischen Gründen überspringen, jedoch gegen Mittag war der Janosch fit und fertig gepackt, Jungs und Hunde im Selben verstaut und die Reise konnte beginnen. Nach munteren 4 Std Fahrt, gefühlten 7 Litern Kaffee für Laura, 30 Litern Fanta für die Jungs, drei Pinkelpausen und um unedlich viele Ohrwürmer (fahrt ihr mal 4 Std. in einem Auto, indem auf der Rückbank zwei jung-dynamische Jungs Party zu Zuckowskys Kinderliedern machen…)reicher, kamen wir endlich bei Sakia an… Nach kurzer Pause gings aber schnell weiter, denn schließlich sollten die Zelte vor dem Einbruch der Dunkelheit stehen… Kurz um, wir kamen gut an, die Quechua- Welt war schnell erbaut und wir gingen zum gemütlichen Teil über: Pizzadienst zum Vereinsgelände bestellt, lecker Salat und Pizza gemampft, Finn ins Bett geleitet und Bierchen raus!

Leider stimmte in diesem Fall die Wetterprognose perfekt (danke, lieber Petrus für diese sehr lehrreiche Erfahrung…)und gegen 23:00 MEZ ging die Welt unter – oder zumindest hat sich  so angefühlt: Es goss wie aus Eimern, der Himmel war schwarz, es krachte und stürmte derartig, dass ich ehrlich ziemlich unsicher war, ob wir nicht besser verschwinden sollten?! Aber die Jungs schliefen seligst und so legte auch ich mich daneben um zu schlafen… gegen zwei wurde ich dann aber wach und wollte eigentlich nur mal sehen, wie es unserem Vorzelt ging… und eigentlich hätte ich sehr gerne gesehen, dass alles OK ist… EIGENTLICH! Was ich aber sah, veranlsste mich, so bekleidet wie ich war und das war quasi nicht bis wenig bekleidet…;-), raus  in den Regen zu stürzen, um das mittlerweile schon fast gänzlich entflogenen Vorzelt, sowie unsere Sachen, wieder einzusammeln…  Nachdem ich also alles wieder an Ort und Stelle hatte, klitsch- nass und noch kälter war, stellte sich ein neues Problem: der Wind war so stark, dass ich alleine das Zelt nicht halten konnte und ganz ehrlich, die Vorstellung daran, nass, eklig und müde (wir denken an die letzte Nacht…) von ca. 3 Uhr bis zum Erwachen der Anderen im Vorzelt verbringen zu müssen, war schrecklich – also musste eine Notlösung her und so kam mir der Gedanke, dass ich die Hunde alle zusammen in die Box stecken und diese dann auf das Zelt stellen könnte… und so geschah es… Dann konnte ich mich ankleiden und fand, zusammengerollt in meinem Stuhl, ca. drei Std. Schlaf…

Dann am Morgen, es regnete immer noch, schauten mich zwei verdutzte Jungs an… Na, vielen Dank! Aber dann, nach weiteren Kaffees- Dank an Josh!!! gings uns allen wieder besser und auch Saskia war sichtlich erleichtert über die Tatsache, dass wir alle noch lebten…!  Wir meldeten, denn eigentlich hatte ich den Plan gehabt wegen des Wetters nicht zu starten, dann doch, denn da das Wetter eben so war, wie es war, hatten sehr viele, ca. 80% der Teinehmer, abgesagt und dadurch erschienen mir die Bodenverhältnisse dann doch wieder besser…;-) Unsere Starts waren okay, wenn man vom Knöchel- tiefen Schlamm absah und so hatten wir im A-Lauf eine Verweigerung und landeten im Jumping auf Platz 2.  Den Rest des Tages verbrachten wir mit Beten:-) spazierengehen, Finn bespaßen und rumgammeln… Abends kam dann wieder der Pizza- Mensch und die nächste Nacht wurde besser- nicht zuletzt durch die Tatsache, dass die Zelte perfekt abgespannt und das Wetter besser waren.

Morgens kamen dann bedeutend mehr Starter, der Matsch war aber nur mässig weniger geworden und so machten wir uns wenig euphorisch auf die  nächsten Läufe gefasst. Unsere Läufe erinnere ich nicht mehr…:-)waren ein wenig hektisch,  standen Sie doch anscheinend unter dem Motto :” knapp vorbei… schade” – Aber Saskia und Samson konnten recht feine Läufe zeigen.

Gegen Nachmittag packten wir dann alles zusammen und fuhren weiter zur Ostsee, wo wir noch einige Tage Strand und Sonne tanken wollten.

Als wir dort ankamen, erwartete uns bereits die nächste Hiobsbotschaft, aber nach drei Diskussionen mit irgendwelchen Dauercampern, standen die Zelte und wir gingen an den Strand. Nachdem wir also angekommen waren, die erste Tour am Strand überlebt hatten (schließlich weiß man nie…) und uns auch sonst wieder wie Menschen fühlten, fuhren wir in den nächsten Ort, der auch am Sonntag geöffnete Läden hatte… zum Einkaufen! Dann gings nochmal an den Strand und dann gabs lecker Essen – diesmal selber gegrillt, wobei ich wieder einen eigenen Bericht darüber schreiben könnte, wie wir versuchten, den Grill zusammen zu bauen:-)

Dieser Abend war lang, trocken und einfach sehr “urlaubig”…! Die nächsten Tage verbrachten wir bei sehr gutem Wetter am Strand, dem umliegenden Gelände, dem Spielplatz, dem Eiskaffee und natürlich durften die Jungs ein Boot mieten:-)  … so wurden aus dem anfänglichem Chaos- Trip doch noch ein feiner Kurzurlaub, der sicher im nächsten Jahr wiederholt werden will!!!

Auch die Heimfahrt verlief prinzipiell nach Plan, kommt eben ganz auf die Definition von ” nach Plan” an… und wir fielen Nachts gegen 24:00 völlig fertig in unsere Bettchen!:-)

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